Was im analogen Leben erlaubt ist, darf in der digitalen Welt nicht verboten sein, meint der IT-Berater Jens Best und rief per Twitter dazu auf, sogenannte “Resthäuser” zu fotografieren: www.doodle.com Hier der neue Link zur Mitmach-Plattform: streetview.mixxt.de Mit dieser Aktion will Resthaus- Rebell Best jene virtuellen Baulücken füllen, die bei Google StreetView entstünden, falls Hausbesitzer oder Mieter sich bei Google darüber beschweren, dass ihr Haus abgebildet werden sollte. Dass sich Google dem fügen wird, ist nach dem, mit der Bundesverbraucherministerin Aigner abgeschlossenen Vertrag sicher. Diese privatwirtschaftliche Vereinbarung und hat aber keinen Einfluss auf die Gültigkeit bestehender Gesetze. Die Gefahr besteht jedoch, dass dieser privatwirtschaftliche Vertrag als Exempel genommen wird, erneut aus populistischen Gründen einen Einzelfall heranzuziehen, um “wenn sogar Großunternehmen, wie Google nichts dagegen haben” nach Gutsherrenart ein Gesetz für angeblich überflüssig zu erklären. Dies befürchtet auch der Deutsche Journalisten Verband DJV: www.djv.de Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, BITKOM spricht sich gegen eine Gesetzesänderung aus: www.bitkom.org (Update 14. Mai 2010: Ich stelle explizit fest, dass nur das Fotografieren gestattet ist und bleiben soll. Die Verknüpfung der Fotos mit WLAN- Daten, wie sie Google sammelt ist damit nicht gemeint und auch das Sammeln dieser Daten ist von keinem Gesetz …
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Sollte es irgendwann Einschränkung von Dokumentationen öffentlichen Raums geben, wäre übrigens nicht nur Google davon betroffen. Denn Gesetze gelten für alle, sogar für Leute wie dich und mich, die z.B. hier bei YT selbstgedrehte Videos aus ihrer Umgebung einstellen. Gesetzliche Maßnahmen werden gerade am Konzern Google, der gute Anwälte und einen Sitz in den USA hat, abprallen, während Hobbyfotografen und -filmer künftig von irgendwelchen Deppen abgemahnt würden.
@ZzkeulezZ: Was willst du denn dagegen machen?
Jeder hat das Recht, im öffentlichen Raum und vom öffentlichen Raum aus zu fotografieren. Wenn es für Häuser Persönlichkeitsrechte gibt, dürfen wir nämlich irgendwann gar nichts mehr fotografieren und wären auf dem direkten Weg in den Totalitarismus. Die Google-”Verpixelung” geschah leider in vorauseilendem Gehorsam. Ein Gesetz hierfür hat es nie gegeben und sollte es auch nicht geben! Eine gnadenlose Abmahnorgie selbstgefälliger Gartenzwerghäuslebauerblockwarte wäre der Fall.
Oma Müller hat dazu ja schon nur deshalb eine Meinung, weil du sie ihr vorher eingeredet hast.
@mcahornsirup Gerade “Freiheit statt Angst” muß gegen gStreetView sein. Salamitaktik beim Thema Daten-Sammeln/Kombinieren/Auswerten/Verkaufen ist schlimm wenn es der Staat tut und ist schlimm wenn Google das macht. Sich die Situation mit geltender Panoramafreiheit schon zu reden ist wirklich das Letzte. Hier geht es um Privatsphäre. Vielleicht stellt uns Google irgendwann in Städten LiveStreetView zur Verfügung. Toll. Denk mal drüber nach. Der Staat ist bei sowas böse – Google nicht (?).
So ein Schwachmat. Hier geht es darum, daß Google die riesige Datenmenge aus verschiedenen Systemen kombiniert aus auswertet. Bis hin zu Krankendaten z.B. aus gHealth. Panoramafreiheit ist für eine Einzelperson O.K. Hat ja keiner was gegen. Aber für Datensammler wie Google müssen zusätzliche regeln her. Beispiel: Google hat Spezialisten für Objekterkennung gekauft und mißt Dimensionen der Umgebung etc. Ein pressegeiler Wichtigtuer der Typ. Datenschutz gilt f. Staat u. Unternehmen.
@bololo1000 dieses recht besitzt du aber nicht! Jeder darf fotos in der öffentlichkeit machen und damit anfangen, was er will.
Er ist gespannt wie die Reaktionen darauf sind.
Hat der sie noch alle?
Diesem Sandalenträger ist wohl nicht bewusst, das er mit einer einzigsten Ohrfeige aus dem Leben gehauen wird wenn er vorm falschen Haus steht.
Ich habe selten so ein dümmliches Geschwätz, wie von diesem Resthausmeister gehört. Ob er wohl schon mal daran gedacht hat, daß es z.B. für Banken interessant sein könnte, nachzusehen, wie ein potentieller Kreditnehmer wohnt, um dann zu entscheiden, ob der Kredit gewährt wird?
Wenn jemand meint, seine Privatsphäre im Internet aufgeben zu müssen, so soll er das meinetwegen tun. Ich will aber immer noch selber entscheiden, was ich preisgebe!
@ZzkeulezZ Er macht ja auch nur von einer deiner Wände Fotos, oder maximal drei
Wenn dein Haus natürlich einzeln in der Pampa steht, dann auch alle vier Wände, aber bei deinem Nick denke ich eher du wohnst sowieso in einem Hochhaus.
Dieser Herr Best scheint in all seiner “Argumentation” zu vergessen oder absichtlich zu verschweigen oder er hat einfach gar keine Ahnung davon, dass die Google Street View Autos auch per Laser die Häuser vermessen. Selbst wenn es jetzt für Einbrecher ggf. noch nicht perfekt ist, aber spätestens, wenn solche Elemente die Häuser mit Höhenangaben angezeigt bekommen, können sie richtig schön planen. Wenn Leute nicht möchten, dass ihr Haus angezeigt wird, sollte das berücksichtigt werden.
@alpha1978a … etwas mehr an Argumenten wäre nicht schlecht. Evtl. auch zum Thema?
Richtig so – Freiheit statt Angst – auch hier. Häuserfassaden ja, Menschen nein.
Haupsache auffallen xD muss ja nicht immer mit Intelligenz zugehen ^^
das recht dazu junge von meinen 4 Wänden machst du sicher keine fotos drecks spacko